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St. Franziskus Molbergen
 
St. Josef Cloppenburg
MDK-Transparenzbericht_
Seit Anfang 2009 werden alle stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen einer Qualitätsprüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) unterzogen. Die Ergebnisse dieser Prüfungen werden in einem Transparenzbericht in einer Schulnote zusammengefasst und veröffentlicht. mehr...
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Unser Leitbild.

Die Stiftungen Pius-Stift und die Seniorenstiftung St. Franziskus, Cloppenburg, sind Träger von Einrichtungen stationärer, teilstationärer und ambulanter (Alten-)Pflege. Ziel der Stiftungen ist es, den Menschen, die durch die einzelnen Dienste (stationäre und teilstationäre Einrichtungen, Ambulante Dienste) betreut werden, im Geiste der Caritas, die eine Wesens- und Lebensäußerung der kath. Kirche ist, für die jeweiligen Lebensstufen einen Lebensraum zu bieten, der Geborgenheit, Lebenskontinuität und Lebensqualität sichert.

Dabei werden Erkenntnisse der Pflegewissenschaften soweit wie möglich einbezogen. Die Einrichtungen stationärer, teilstationärer und ambulanter Pflege leisten ihren Dienst in Bindung an die christliche Ethik der kath. Kirche und in Ausrichtung an dem Leitbild des Trägers.

Kuratorium, (Heim- und) Verwaltungsleitung der Stiftung, Pflegedienstleitungen, die Fachschule für Altenpflege und alle MitarbeiterInnen verpflichten sich, in diesem Sinne zu arbeiten, ein harmonisches Betriebsklima zu sichern und durch optimale Arbeitsbedingungen, Motivieren der MitarbeiterInnen, Interessenvertretung der Bereiche gegenüber dem Kuratorium sowie der Leistungsbereiche untereinander die Arbeitszufriedenheit zu sichern.


Unser Leitbild: Der Auftrag.

Das Leitbild der Stiftungen orientiert sich am Leitbild des Deutschen Caritasverbandes.

"Die katholischen Einrichtungen der Altenhilfe wollen alte Menschen darin unterstützen, trotz Hilfebedürftigkeit ihr Leben nach ihren Bedürfnissen zu verwirklichen. Dabei steht das Ziel im Vordergrund, die Einzigartigkeit jedes Menschen zu achten." (aus: Leitbild des Deutschen Caritasverbandes, Freiburg 3 1997)

Daraus leitet sich unser Auftrag ebenso ab wie aus den Stiftungsurkunden. Die Stiftungen haben den Zweck, Altenwohnungen, Altenheime und Altenpflegeheime sowie dazu erforderliche Nebeneinrichtungen zu errichten, zu versorgen und zu unterhalten. Darüber hinaus fördern die Stiftungen die Arbeit mit und an älteren BürgerInnen, beteiligen sich an Einrichtungen, die diese Arbeit unterstützen sowie erfüllen Auflagen, die ihnen von dritter Stelle gemacht werden. Durch Vorhaltung von Gebäuden, Material und Personal werden die Stiftungen dem Auftrag gerecht. Aus der Verwirklichung christlicher Werte erwächst Zufriedenheit, Erfüllung und Erfolg. Dies sind Voraussetzungen, um den Geist der Stiftungen zu erfüllen.


Unser Leitbild: Das Verständnis und die Perspektive von Älterwerden und Altsein.

Zum Leben gehört das Alter. Dieser Prozess stellt sich bei jedem Menschen unterschiedlich dar. Die Veränderungen müssen vom einzelnen und der Gesellschaft angenommen werden. Im Annehmen liegt die Chance, dass sich Jung und Alt in einzelnen Lebensphasen bereichern.

Aus dieser ganzheitlichen Sicht des Menschen heraus, entsteht die Auseinandersetzung mit dem Alter. Jeder Mensch macht die Erfahrung, älter zu werden. Die Menschen altern unterschiedlich. Jeder Mensch ist gefordert, Grenzen und Einschränkungen zu akzeptieren.

Aus unserem christlichen Menschenbild heraus stellen wir uns der Auseinandersetzung mit Alter und Krankheit, Sterben und Tod. Für uns ist jede Lebensphase in sich wertvoll und nicht von Leistung abhängig.


Unser Leitbild: Die Menschen, die den Auftrag erfüllen.

Ordensschwestern und hauptamtliche MitarbeiterInnen
Seit 1970 leben, wirken, arbeiten Schwestern der Kongregation der Thuiner Franziskanerinnen vom hl. Märtyrer Georg in Cloppenburg. Durch ihr Leben und ihr Engagement wollen sie die Liebe Christi sichtbar machen, mit MitarbeiterInnen gemeinsam (Dienstgemeinschaft) älteren, auf Hilfe angewiesenen Menschen Stütze zu sein. MitarbeiterInnen sind das wichtigste Potenzial in unseren Einrichtungen. Wir unterstützen die Motivation loyaler MitarbeiterInnen.

Von unseren MitarbeiterInnen erwarten wir, dass sie ihre persönliche und fachliche Kompetenz einbringen und sich im notwendigen Umfang fort- und weiterbilden. Verantwortungsbewusste und kollegiale Zusammenarbeit wird gefördert. Konfliktsituationen werden konstruktiv angegangen, geklärt und so Arbeitsabläufe verbessert.

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen
Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen leisten einen wichtigen Beitrag zur Auftragserfüllung. Sie werden professionell in ihrer Arbeit unterstützt und begleitet. Eine enge Kooperation zwischen den ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen wird gesucht und gefördert. Sie sind Partner in der Sorge um die alten Menschen, die von unseren Diensten begleitet werden.

Angehörige / BetreuerInnen der BewohnerInnen / KundInnen / Gäste
Mit den Angehörigen teilen wir die Sorge um den älteren, auf Hilfe angewiesenen Menschen. Sie werden in das Leben der Einrichtung einbezogen, soweit sie dafür offen sind und dies wünschen.

Informationen über Angebote und die sich daraus ergebenden Rechte und Möglichkeiten sind wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.


Unser Leitbild: Bezug zu anderen kooperierenden Berufsgruppen.

Die Kirchengemeinde St. Josef
Aufgrund der örtlichen Lage und der Stiftungsgedanken fühlen sich die Stiftungen der katholischen Kirchengemeinde St. Josef zugehörig. Besonders deutlich wird dies durch seelsorgerische Betreuung, die regelmäßigen Gottesdienste und die wechselseitigen Beziehungen zwischen der Gemeinde und den Einrichtungen, wie der evgl. Gemeinde.

Kirchliche und kommunale Gruppen, Vereine und Institutionen
Kontakte zu unterschiedlichen Gruppen, Vereinen und Institutionen, auch zum Ambulanten Hospizdienst, werden gepflegt. Wir arbeiten mit Ihnen zusammen zum Wohle der BewohnerInnen, KundInnen und Gäste. Sie sind eingeladen, bei Veranstaltungen in den Einrichtungen mitzuwirken.


Unser Leitbild: Leitlinien für die MitarbeiterInnen

Verpflichtung gegenüber den Leitlinien des Trägers und den Unternehmenszielen
Die MitarbeiterInnen sind den grundlegenden Leitlinien des Trägers gegenüber verpflichtet. Sie sind gegenüber dem Träger loyal und engagieren sich für die Ver-wirklichung der Unternehmensziele. Sie bejahen die miteinander festgelegten Unternehmensziele, treten in ihrer Arbeit für sie ein und richten sie immer wieder am Sinn des Auftrags aus.

Aufgabenerfüllung gemäß des Auftrages
Sie zeigen Engagement und Zuverlässigkeit, verhalten sich mit Anerkennung, Respekt und konstruktiver Kritik gegenüber den KollegInnen.

Berücksichtigung und Eingehen auf körperlichen, psychischen,
sozialen, existenziellen und religiösen Bedürfnisse der BewohnerInnen

Der einzelne Mensch wird in seiner Individualität und Einmaligkeit angenommen. Die persönlichen und individuellen Bedürfnisse werden gefördert, soweit es möglich ist.

Ganzheitliche Begleitung
Die MitarbeiterInnen sehen sich dem Konzept und Verständnis einer ganzheit-lichen Begleitung verpflichtet. Dieses Verständnis wird in Arbeitsformen und Arbeitsgestaltung umgesetzt.

Arbeitskultur
Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes wird eine dialogisch-koope-rative Areitskultur gepflegt und gestaltet. Die dienstlichen Aufgaben- und Kompetenzbereiche sind klar und transparent in den Stellenbeschreibungen und Funktionendiagrammen beschrieben. Gegenseitige Achtung und Respekt gegenüber der individuellen Kompetenz und lebensgeschichtlichen und beruf-lichen Erfahrung stehen im Vordergrund. Das Prinzip der Delegation von Verantwortlichkeiten und Kompetenzen wird bejaht und umgesetzt. Die Zusammen-arbeit mit der MitarbeiterInnenvertretung ist vertrauensvoll und konstruktiv. Dies ist Grundlage und Voraussetzung für die Gestaltung eines Lebensraumes, um so den Stiftungsauftrag zu erfüllen.

Fachkompetenz
Fundierte Fachkompetenz und die Bereitschaft, diese immer wieder neu an den wechselnden und sich verändernden qualitativen Erfordernissen anzupassen, ist Grundlage des Handelns. Persönlich – soziale Kompetenz MitarbeiterInnen pflegen die Entwicklung ihrer persönlich-sozialen Kompetenz, um Beziehungen und Kommunikation mit allen beteiligten Personen leben zu können.

Team- und Kooperationsfähigkeit
Grundlage unserer Arbeit ist Team- und Kooperationsfähigkeit.

Aus-, Fort- und Weiterbildung, Supervision
Die MitarbeiterInnen investieren zusammen mit dem Träger in Fort- und Weiterbildung und orientieren sich an der geforderten Qualität des Hilfebedarfs der BewohnerInnen, KundInnen und Gäste. Sie sind offen für gezielte Maßnahmen der Personalentwicklung.


Unser Leitbild: Leitlinien für die Führungs-/Leitungskräfte.

Führungs-/Leitungsverständnis
Führungs-/Leitungskräfte fördern die Delegation von Verantwortlichkeiten und Kompetenzen.

Blick und Offenheit für die persönliche Situation der MitarbeiterInnen
Angebote von Unterstützung und Begleitung im Rahmen der Möglichkeiten an-gesichts der täglichen Auseinandersetzung mit menschlichen Grenzerfahrungen und schwierigen Lebenssituationen aus dem christlichen Selbstverständnis können genutzt werden.

Vernetzung und Kooperation der Einrichtungen des Trägers
Führungs-/Leitungskräfte verfolgen eine enge Vernetzung und Kooperation in und zwischen den Einrichtungen.


Unser Leitbild: Rahmenbedingungen für die Erfüllung des Auftrages.

Spannungsverhältnis zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit
Das Spannungsverhältnis von Nächstenliebe und Ökonomie wird aktiv und konstruktiv gestaltet. Es werden Wege gesucht, mit vorhandenen Mitteln optimal Ziele und Aufgaben zu verwirklichen.

Verpflichtung zu wirtschaftlichem Handeln
Wirtschaftliches Denken und Handeln ist Verpflichtung: Vorhandene Ressourcen zielorientiert und sinnvoll einzusetzen und zu nutzen.

Gesetzliche Rahmenbedingungen
Im Rahmen der jeweils geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen wird gehandelt.

Materielle und räumliche Ausstattung
Unsere Einrichtungen sind den Möglichkeiten und Bedürfnissen der alten Menschen entsprechend gestaltet und ausgestattet.

Wettbewerb
Der Wettbewerb mit anderen Anbietern wird bewusst bejaht. Mit den spezifischen Angeboten werden Schwerpunkte gesetzt.

Rechenschaftspflicht über Leistung und Kosten
Über die Verwendung der Mittel und über die erbrachten Leistungen wird Rechenschaft erbracht. Dadurch entsteht Transparenz, Vertrauen und Akzeptanz.

Qualitätsmanagement
Die Einrichtungen bedienen sich eines zukunftsorientierten Qualitätssystems, das den Erfordernissen des Pflegeversicherungsgesetzes wie den Belangen der BewohnerInnen / KundInnen und Gästen entspricht.

Tagesablaufstrukturen
Die Tagesabläufe in den Einrichtungen sind ausgerichtet:
. an den Erfordernissen der pflegerischen Arbeit,
. an der Begleitung,
. an den Bedürfnissen und Gewohnheiten der BewohnerInnen.


Unser Leitbild: Perspektiven.

Mit dem Leitbild stellen sich die Einrichtungen den Herausforderungen in ihrem Arbeitsfeld. Die Leitbilder sollen die Lebendigkeit in den Einrichtungen sichtbar machen. MitarbeiterInnen sehen sich in der Verpflichtung, sie in der täglichen Arbeit immer wieder neu mit Geist zu erfüllen. Unser Einsatz gilt dem Leben-Können der Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Leben in der letzten Phase bedarf jederzeit Schutz. Es wird eine aus dem Glauben gegründete Sterbebegleitung gelebt, die sich an den individuellen Beziehungen ausrichtet:
. Menschenwürdig leben bis zum Tod.
. Menschliches Sterben ermöglichen.
. Sterben - Umfangen vom Leben sein.

Alle, Träger und MitarbeiterInnen, setzen die beschriebenen Ziele und christ-lichen Werte auf allen Ebenen um. Es werden zukunftsfähige Einrichtungen entwickelt, die sich an den Bedürfnissen der anvertrauten Menschen orientieren. Damit wird in den verschiedenen Diensten der Stiftauftrag umgesetzt:
. Die Zeichen der Zeit erfassen.
. Sich daran orientieren.
. Danach handeln.
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